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Der Schleifer

Der Schleifer (lat.: Acuciator, Acuminator oder Acutiator) ist ein Handwerker, der Werkstücke durch Schleifen bearbeitet. Schleifer arbeiten überwiegend im Bereich der Metallverarbeitung in Gießereibetrieben so wie in Betrieben für Maschinen-, Anlagen- und Apparatebau, Metallerzeugnisse oder Fahrzeugtechnik. Das sog. "Bliesen" bedeutete im Mittelalter das Schleifen des Schwertes. Der Blieser, mithin ein eigener Berufsstand, besorgte das Bliesen per Handarbeit. Nachdem das Schwert geschmiedet war, wurde es geschliffen. Danach besorgte der "Blieser" den Feinschliff (Politur); angefangen wurde mit gröberen Steinen wie z. B. Sandstein bis hin zum Feinschliff, eben mit einem Belgischen Brocken feinster Körnung. Das Feinschleifen war bei Zeremonien- und Prunkschwertern üblich. Der artverwandte handwerkliche Ausbildungsberuf heißt Schneidwerkzeugmechaniker, Fachrichtung „Schneidemaschinen- und Messerschmiedetechnik“. (Text und Bilder aus Wikipedia)

Scherenschleifer um 1568

Als Scherenschleifer bezeichnet man die als Reisegewerbe ausgeübte Reparaturarbeit, stumpfe Messer, Scheren und anderes Schneidwerkzeug zu schärfen. Scherenschleifer gilt als alter Beruf des fahrenden Volkes, der bis heute von Jenischen ausgeübt wird

Messerschleifer 1878

Der Schneidwerkzeugmecha- niker ist ein Ausbildungsberuf im Handwerk im Bereich Metalltechnik und entwickelte sich im Rahmen einer Berufs- und Ausbildungsreform im Handwerk Ende der 1980er Jahre aus dem Beruf des Messerschmieds.
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